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Liebe Lesergemeinde, Mitbloggerinnen und Mitblogger und alle anderen Blogliebhaber,

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nach längerer Abstinenz – teils aus beruflichen, teils aus privaten Gründen – wird der Drang diesen Blog weiter zu führen langsam übermächtig. Besonderen Antrieb gibt mir die Tatsache, dass obwohl ich nun seit beinahe 2 Jahren nichts mehr geschrieben habe, noch immer täglich zwischen 100 und 300 Besucher meinen Blog anklicken, mir Fragen stellen, Beiträge markieren und teilen und mich ermuntern, doch mal wieder was zu schreiben.

Der Grund, warum ich diesen Blog begonnen habe, ist auch nach wie vor mein Anliegen – nämlich komplizierte, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu erklären und den undurchdringlichen Wust aus falschen Tatsachen in vermeintlich wissenschaftlichen Beiträgen richtig zu stellen. Ich habe in der Vergangenheit sehr viel Zuspruch und ich würde mich freuen, wenn das auch in Zukunft wieder der Fall sein wird.

Meine Betragsdichte wird in nächster Zeit zwar nicht so groß sein wie bisher, dazu fehlt mir leider einfach die Zeit, doch ich bin fest entschlossen, das Schreiben und Recherchieren wieder aufzunehmen.

In diesem Sinne, vielen Dank bis hierher und schreibt mich auch weiter fleißig an, gebt mir Themen die euch interessieren, korrigiert mich wenn ich falsch liege und habt weiterhin viel Spaß beim durchstöbern dieser Seite.

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Quelle: astro-Comics

 

astronomische Grüße

Chris @ stellariumblog

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Astronomisches Winterwonderland

Wie die Meisten von euch wissen, bin ich immer auf der Suche nach schönen, interessanten und informativen Webseiten und bin doch tatsächlich mal wieder fündig geworden. Passend zur Advents-und der bevorstehenden Weihnachtszeit hat der Österreicher Theodor Tersch auf seinem Foto-Blog wunderschöne und qualitativ sehr hochwertige Aufnahmen von Winterlandschaften inklusive dem dazu passenden Sternenhimmel hochgeladen. Die Bilder sind zwar schon älter, doch noch besser zur Jahreszeit passen könnten sie dennoch nicht.

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©t.tersch

Auf Nachfrage erhielt ich die Erlaubnis, die Bilder auf meinem Blog vorzustellen und möchte sie euch daher auch nicht vorenthalten. In der nächsten Zeit bekommt ihr also hin und wieder ein Kunstwerk aus dieser Sammlung von mir präsentiert.

Eine schöne Zeit,

Chris / stellariumblog

 

 

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Schöne Adventszeit

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Bild: ©stefan imig vom Forum für Naturfotografen

 

 

Liebe, treue und beste Leser meines Blogs (also ihr alle)

Ich wünsche euch eine schöne und ruhige Adventszeit. Vielen Dank für die Unterstützung im den letzten Monaten, das fleißige Lesen, Liken und Kommentieren meiner Beiträge und auch der Kritik. Besonders möchte ich mich bei wordBUZZz und kinder-unlimited für die „Lektor-Arbeit“ an meinem Buch bedanken – ein Vorsatz für das nächste Jahr: „Schreib weiter am Buch“ 🙂

 

Beste Grüße

Chris / stellariumblog

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Verwaltet die USA nun das Weltall?

Beim durchstöbern meines News-Feeds heute Morgen wurde ich auf den Titel „Wem gehört das Weltall?“ aufmerksam. Beim lesen des Artikels stutzte ich etwas: Die USA erklären sich zum Verwalter der Schürfrechte für fremde Himmelskörper…? Da drängt sich mir die Frage auf, wie jemand selbst sich Rechte an etwas vergeben kann, das einem überhaupt nicht gehört? Doch da steckt tatsächlich etwas mehr dahinter.

 

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Wird man in Zukunft die USA fragen müssen, bevor man die Ressourcen unseres Sonnensystems nutzt? Bild: n24

Bereits 1963 beschlossen die Vereinten Nationen den sogenannten „Weltraumvertrag“, der die Rechtsgrundsätze bezüglich Tätigkeiten im Weltraum regeln sollte. Der offizielle Langtitel des Vertrages lautete: „Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums“ und wurde 1967 unter dem Titel: „Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörperauch noch um den Mond und weitere Himmelskörper erweitert. Nur damals glaubte noch niemand so richtig daran, dass aus Themen wie „Asteroidenbergbau“ oder „Marskolonisierung“ in absehbarer Zeit etwas werden würde. Doch nachdem die Technik sich in derart rasantem Tempo weiterentwickelt hat, sind derartige Vorhaben bei Weitem keine Utopien mehr – aus der Science Fiction von gestern ist die Gegenwart von heute geworden.

Der Weltraumvertrag für sich ist eigentlich genau das Gegenteil der „außerirdischen Schürfrechte-Aneignung“. In ihm wurde befunden, dass es die Selbstverpflichtung der Weltraumforschung sei, „zum Vorteil und im Interesse aller Länder ohne Ansehen ihres wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklungsstandes“ zu sein. Es sollte verhindert werden, dass eine Nation beispielsweise den Mars betritt, ihn als sein Hoheitsgebiet bezeichnet und anderen den Zugang verwehrt. Das Weltall müsse für alle da sein. Zudem wurde noch ein äußerst wichtiger Punkt festgehalten: Ein Verbot der nuklearen Aufrüstung des Raumes. Vielleicht der wichtigste Punkt in diesem Vertrag.

 

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So könnte ein Tagebau auf dem Mond aussehen. Bild: Künstlerische Darstellung der NASA

Nachdem sich nun schon seit einiger Zeit ein neues Weltraum-Wettrüsten konkretisiert, bei dem nicht länger nur verschiedene Staaten, sondern auch vermehrt Privatunternehmen mitmischen, scheint die Frage trotz Allem nach den Rechten an den Ressourcen laut zu werden: Wem gehören beispielsweise die Bodenschätze des Mars, wenn eine Kolonie mit Astronauten verschiedener Nationalität dort Bergbau betreibt? Ein derartiger Fall ist bislang rechtlich nicht geregelt und es scheint eine Grundeigenschaft des modernen Menschen zu sein, selbst in einer Umgebung wie dem Mars oder irgendwelchen Asteroiden unsere Bürokratie einzuführen – selbst wenn wir noch nicht einmal dort waren!

Die Rede ist nun konkret von einem Gesetzesentwurf des US-Kongresses mit dem Titel: „Spurring Private Aerospace Competitiveness and Entrepreneurship“ -> hier der Link zum Gesetzestext. Die NASA beschreibt dies leicht verniedlicht als „Straßenverkehrsordnung für das All“. In Wirklichkeit bedeutet das folgendes: Möchte jemand beispielsweise auf den Mond fliegen, dort Gestein abbauen und es wieder zurück auf die Erde bringen, benötigt er als erstes eine Genehmigung des US-Verkehrsministeriums, das als Aufsichtsbehörde für privatrechtliche Weltraumflüge fungiert. Anschließend muss das US-Verteidigungsministerium unterrichtet werden, da es die Aufsicht über Aspekte der nationalen Sicherheit der USA innehat, außerdem wird die NASA mit ins Boot geholt, die die außerirdische Minenverwaltung betreibt. Sprich, diese drei Institutionen entscheiden, wer was und wo im Weltraum tun darf. Ich frage mich: „mit welchem Recht?“

 

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Trifft das Thema ziemlich gut. Astronaut „Dale A. Gardner“ bei einem Protest gegen die Privatisierung der Raumfahrt. Bild: wikipedia

Zwar heißt es im Gesetzestext: „Any asteroid resources obtained in outer space are the property of the entity that obtained them, which shall be entitled to all property rights to them, consistent with applicable federal law and existing international obligations.“ Übersetzt bedeutet das: „Jedwede aus Asteroiden gewonnene Ressourcen sind Eigentum desjenigen, der diese findet sowie die Besitzrechte daran, im Einklang mit US-Bundesrecht und existenten internationalen Verpflichtungen. Doch wieso belegt sich die USA selbst mit dem Recht, diese „Freiheiten“ zu regeln und zu verwalten? Wieso wurde der Weltraumvertrag nicht an einem runden Tisch der Vereinten Nationen um die strittigen Punkte erweitert?

Es bleibt abzuwarten, wie sich die UNO, die ESA und auch die russischen und chinesischen Weltraumbehörden dazu äußern werden. Bislang konnte ich keine Stellungnahmen im Netz finden, doch ich bin mir sicher, dies könnte noch für Zündstoff sorgen.

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Astro-Comic des Tages

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-> Mehr gibt’s auf Astro-Comics.de

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Ein kleiner Witz zur späten Stund`

Mathematiker, Physiker und Ingenieur

Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Ingenieur sind jeweils
in einem Hotelzimmer. Sie wachen morgens auf und stellen fest,
dass der Teppich brennt.

Der Ingenieur wacht auf, sieht das Feuer, rennt ins Bad,
füllt einen Eimer mit Wasser, gießt ihn mit Schwung über
den Teppich.
Feuer aus, alles gut.

Der Physiker wacht auf, sieht das Feuer, beobachtet die
Geschwindigkeit, mit der sich das Feuer ausbreitet, nimmt
einen Taschenrechner zur Hand und rechnet etwas, geht mit
dem Messbecher ins Bad, holt 2,143 Liter Wasser, gießt
diese sorgfältig auf dem Teppich aus.
Feuer aus, alles gut.

Der Mathematiker wacht auf, sieht das Feuer, sieht den
Feuerlöscher an der Wand, stellt fest “Es gibt eine Lösung”,
dreht sich um und schläft weiter.

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Gedankengänge – Zeit

st Kausalität ein Produkt der Zeit, oder die Zeit ein Produkt der Kausalität? Ist Zeit ein Produkt der Existenz von Raum und Bewegung, oder existiert Bewegung nur aufgrund des Vorhandenseins der Zeit? Gibt es eine Gegenwart? Wenn ja, wie lange dauert sie? Ist sie nicht bereits wieder Vergangenheit, wenn wir sie wahrnehmen? Gibt es nur eine einzige, universell gültige Zeit, oder gibt es mehrere, und vergehen diese immer gleich schnell? Existiert dieses Phänomen überhaupt, das wir „Zeit“ nennen, oder spielt es sich nur in unseren Köpfen ab?

Auf einige dieser Fragen gibt es Antworten. Zeit ist die Abfolge von Ereignissen und wird am genauesten anhand der Schwingungsprozesse von Atomen gemessen (Atomuhr). Doch trotz aller Erklärungen und Definitionen der Zeit bin ich irgendwie nicht zufrieden. Da sind noch viele Lücken, die ich zwar nicht erklären kann, die mir aber auch keine der Beschreibungen füllen kann.

Was denkt ihr bzw. wie empfindet ihr die Zeit? Was ist „Zeit“ für euch? Es würde mich sehr interessieren, was andere über dieses Thema denken…

Ich schließe diesen Beitrag mit einem schönen Zitat, das zwar auch keine Antworten gibt, aber zum nachdenken anregt:

Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert“
(John Archibald Wheeler)

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