Astronomische Fakten – Die Men in Black und Atombomben im All

Ich liebe interessante Fakten und merke sie mir immer, wenn ich irgendwo über welche stolpere. Hier eine kleine Zusammenfassung der Besten, die ich in letzter Zeit aufgestöbert habe:

So könnte eine Atomexplosion im All aussehen. Doch dazu unten mehr. Bild: sciencefocus

Die „Men in Black“ soll es wirklich geben. Allerdings jagen diese nicht wie im Film Aliens, sondern sind dafür zuständig, Ausrüstung von Astronauten und Raumschiffe nach außerirdischen Viren abzusuchen und zu reinigen.

Ein Tag auf dem Mond ist mit dem Erdentag nicht zu vergleichen, denn dort dauert ein Tag 708 Stunden, 44 Minuten und 2,8 Sekunden. Tags ist es bis zu 120 Grad warm und nachts bis zu -150 Grad kalt.

Der erdähnliche Planet Gliese 581 g ist nur 20 Lichtjahre von uns entfernt. Trotzdem braucht eine Sonde mit einer Geschwindigkeit von 250.000 Stundenkilometern 80.000 Jahre bis dorthin.

Wenn wir einem Objekt Energie zuführt, vergrößern wir dessen Masse. Heißt: es wird schwerer. Eine Tasse heißer Kaffee wiegt daher mehr als eine Tasse kalter Kaffee. Natürlich ist das für einen Menschen kein bemerkbarer Unterschied, doch mit einer Präzisions-Waage würde man den Unterschied feststellen.

Und zu guter Letzt: Was würde passieren, wenn ich im All eine Atombombe zünde?

Passieren würde auf jeden Fall erheblich weniger als auf der Erde. Eine Atombombe wirkt nur deshalb so verheerend, weil sich bei der Kernspaltung eine Kettenreaktion in Gang setzt, die Quasi Atomkerne in unmittelbarer Nähe „zum Mitmachen animiert“. Im Weltall sind die einzelnen Atome jedoch so weit voneinander entfernt, dass sich keine Kettenreaktion bilden kann. Was allerdings gleich bleibt, ist die Strahlung, die bei der Explosion freigesetzt wird, die Hitze (wenn auch nur kurz), und natürlich der EMP (Elektromagnetischer Impuls). Es hängt davon ab, wo die Bombe gezündet wird. Forscher glauben, das eine Atombombe, die zwar im All, aber in unmittelbarer Erdnähe gezündet würde, einen EMP erzeugt, der alles elektronische auf der Erde lahmlegen könnte. Auf jeden Fall wären die Satelliten hinüber.

Sonst würde es aber doch relativ unspektakulär ablaufen. Also alle, die damit gerechnet haben das ich jetzt Dinge schreibe wie: „Die Druckwelle breitet sich aus. bis sie auf Planeten trifft und dort reißt sie die Atmosphäre weg und Zerstört einfach alles…“ Es tut mir also leid, sie enttäuschen zu müssen…

Über stellariumblog

Stellariumblog ist ein Info-und Newslog. Ich versuche, die oftmals komplizierte und unübersichtliche Fülle an Informationen und Wissen verständlich zu erklären. Mein Ziel ist es, mit diesem Blog so viele Menschen wie möglich von der Astronomie zu begeistern. Natürlich versuche ich, täglich die wichtigsten News aus den Bereichen Astronomie, Astrophysik und vergleichbaren Wissenschaften zu bloggen, ich bin allerdings Berufstätig und habe leider nicht jeden Tag ein bis zwei Stunden Zeit – seid also bitte etwas nachsichtig falls ich nicht immer alles als erster poste ;) Ich freue mich immer über positive Bewertungen, aber auch über konstruktive Kritik sowie Vorschläge und/oder Hinweise auf mögliche Fehler (ich bin auch nur ein Mensch). Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß in meinem Blog.
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2 Antworten zu Astronomische Fakten – Die Men in Black und Atombomben im All

  1. kinder unlimited schreibt:

    😉

    Gefällt 1 Person

  2. wordBUZZz schreibt:

    Also ehrlich gesagt bräuchte ich einen Tag der 708 Stunden lang ist, das wäre äußerst praktisch… Ein wenig mehr Zeit wäre nicht schlecht. Ich bin absolut pro Mondbesidelung 😀

    Gefällt 1 Person

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