Wie backe ich mir einen erdähnlichen Planeten?

Danke an Wort und Stern für diesen tollen Beitrag.

Wort und Stern

Ein Rezept von COURTNEY DRESSING:

„Man nehme je eine Tasse Magnesium und Silizium, zwei Tassen Eisen und Sauerstoff, gebe einen halben Teelöffel Aluminium, Nickel und Kalzium und einen viertel Löffel Schwefel hinzu. Alles gut durchmischen, zur Kugel formen und in passender Entfernung von einem jungen Stern platzieren. Danach bis zur Weißglut aufheizen und einige Millionen Jahre lang backen. Schließlich abkühlen, bis die Kugel eine goldbraune Kruste bildet. Nach Belieben mit ein wenig Wasser und organischen Stoffen abschmecken und einige hundert Millionen Jahre warten. Mit etwas Glück bildet sich auf der Kugel eine dünne Glasur aus Leben.“

So hattet die Harvard-Astronomin auf einer Tagung vor knapp zwei Jahren das Grundrezept für andere, lebensfreundliche Erden vorgestellt. Wirklich erdähnliche Planeten weit draußen im All können demnach auch nur Objekte sein, deren Durchmesser maximal anderthalbmal so groß ist wie der unserer Erde und die des weiteren hauptsächlich aus Gestein und Eisen bestehen. Vorausgesetzt natürlich, der Abstand…

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Über stellariumblog

Stellariumblog ist ein Info-und Newslog. Ich versuche, die oftmals komplizierte und unübersichtliche Fülle an Informationen und Wissen verständlich zu erklären. Mein Ziel ist es, mit diesem Blog so viele Menschen wie möglich von der Astronomie zu begeistern. Natürlich versuche ich, täglich die wichtigsten News aus den Bereichen Astronomie, Astrophysik und vergleichbaren Wissenschaften zu bloggen, ich bin allerdings Berufstätig und habe leider nicht jeden Tag ein bis zwei Stunden Zeit – seid also bitte etwas nachsichtig falls ich nicht immer alles als erster poste ;) Ich freue mich immer über positive Bewertungen, aber auch über konstruktive Kritik sowie Vorschläge und/oder Hinweise auf mögliche Fehler (ich bin auch nur ein Mensch). Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß in meinem Blog.
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