E=mc² – Schwierige Formel, einfach erklärt

Weil vielleicht nicht jeder weiß, was die einzelnen Buchstaben bedeuten, hier einmal die Gleichung in ausführlich gesprochener Form: Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Das E steht also für die Energie, das m für die Masse und das c ist die Lichtgeschwindigkeit. Die Formel besagt, dass Masse nichts anderes ist als Energie, lediglich in einer anderen Erscheinungsform.

Energie kann in Masse umgewandelt werden und umgekehrt. Mit den Begriffen muss man hier ein wenig aufpassen, denn in der Masse ist ja schließlich diese ursprüngliche Energie immer noch vorhanden. Sie ist also nicht weg, sondern hat lediglich eine andere Erscheinungsform angenommen. Wenn man wissen möchte, wieviel Meter ein Kilometer hat, benutzt man den Umrechnungsfaktor 1000. Wenn man wissen will, wieviel Energie in einer bestimmten Materiemenge steckt, benutzt man den ?Umrechnungsfaktor? Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Genau das sagt die Formel aus: Energie ist das gleiche wie Masse multipliziert mit dem „Umrechnungsfaktor“ Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Die Lichtgeschwindigkeit ist natürlich kein einfacher Umrechnungsfaktor, aber dieses Beispiel sollte einfach nur eine kleine Vorstellung davon geben, wie Masse und Energie miteinander zusammenhängen.

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E=mc²: Materie und Energie können ineinander umgewandelt werden, es handelt sich um zwei Erscheinungsformen eines übergeordneten Gebildes. Bild: drillingsraum.de

E=mc²: Materie als geronnene Energie

Aber jetzt mal von vorn. Wie kann man sich das denn vorstellen, Energie und Materie können ineinander umgewandelt werden? Wie ist das gemeint, dass Energie und Materie zwei Erscheinungsformen eines übergeordneten Gebildes sind? Um die beiden Fragen zu klären, stelle man sich mal ein kleines Wassermolekül vor, besser gesagt einen ganzen Haufen davon. Diesem Haufen machen wir jetzt mal richtig Dampf: wir erhitzen ihn solange, bis er eine gasförmige Struktur annimmt, eben zu Wasserdampf wird. Dieser Dampf soll jetzt nach oben strömen und dort auf eine kalte Glasplatte treffen. Durch die Kälte kondensiert der Dampf, unterhalb der Glasplatte bilden sich Wassertröpfchen.

Was lernen wir daraus? Ganz einfach: Wasserdampf und Wassertropfen sind 2 Erscheinungsformen ein und derselben Sache, nämlich einem Haufen Wassermoleküle. Die Umgebungsbedingungen entscheiden dann, welche Erscheinung zutage tritt. Kein Mensch würde auf die Idee kommen zu sagen, dass Wasserdampf und flüssiges Wasser überhaupt nichts miteinander zu tun hätten. Jetzt zurück zu Masse und Energie: Hier verhält sich das mit den Erscheinungen ganz ähnlich: So wie ein Wassertropfen nichts anderes ist als kondensierter Wasserdampf, ist Materie nichts anderes als geronnene Energie. Für uns schwer vorzustellen, da wir mit dem Begriff der reinen Energie bildlich nichts anfangen können. Darum sollte hier der Wasserdampf als Vergleich herhalten. Auch er ist, genau wie Energie, nicht richtig greifbar.

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Ein Wassertropfen ist kondensierter Wasserdampf. In der Physik ist es ähnlich: Materie ist erstarrte Energie. Bild: drillingsraum.de

E=mc²: Keine Spur von Chemie

Bevor es zu den gigantischen Energiemengen geht, die Materie in sich speichert, muss noch kurz etwas gesagt werden: Die Energie, die die Materie laut E=mc² in sich birgt, hat natürlich nichts mit einer klassisch-chemischen Energie zu tun. Man könnte sich ja vielleicht sagen: ?Klar, die Formel ist simpel: Jedes Mal wenn ich ein Stück Holz verbrenne, entsteht Hitze. Und letztlich ist vom Holz nichts mehr übrig. Ich hab die Holzmasse in Energie umgewandelt.? Das ist natürlich Unfug. Hätte man wirklich die ganze Holzmasse laut E=mc² in Energie umgewandelt, würde vom Grillplatz nichts mehr übrig sein. Das Verbrennen von Holz oder anderen Dingen beruht auf chemischen Vorgängen, es finden hauptsächlich Stoffumwandlungen statt, bei denen Wärmeenergie frei wird. Auch ist die Holzmasse nicht verschwunden, sie befindet sich im Rauch bzw. in den Gasen, die bei der Verbrennung entstehen. Die Umwandlung von Materie in Energie bei E=mc² ist prinzipieller Natur und hat nichts mit einem chemischen Umwandlungsprozess zu tun.

Materie als Energiespeicher

Hang zum Größenwahn: Um sich die gigantische Energiemenge der Materie, die mit E=mc² in ihr gespeichert ist, mal klar zu machen, braucht man entweder einen Taschenrechner oder jemanden, der da schon mal was vorbereitet hat: Ein Kilogramm Materie kann man sich noch gut vorstellen, 1 Liter Wasser beispielsweise hat genau diese Masse. Schwieriger wird es nun, wenn wir uns an die in ihr gespeicherte Energie wagen. Und jetzt kommt ein Satz, den kann man auf sich wirken lassen: Ein Kilogramm Materie birgt mit E=mc² soviel Energie in sich, wie bei der Verbrennung von 3 Millionen Tonnen Braunkohle frei wird. 3 Millionen Tonnen Kohle, das entspricht einem Kohleberg von der Größe der Cheopspyramide oder einem Güterzug mit einer Länge von über 700 Kilometern.

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In einem Kilo Materie steckt mit E=mc² soviel Energie wie in 3 Millionen Tonnen Braunkohle. Die 60.000 Waggons mit ihren 700 Kilometern Länge wollten einfach nicht aufs Bild passen. Bild: drillingsraum.de

Wie man auf die Formel kam

Einstein war nicht der erste, der eine Beziehung zwischen Masse und Energie vermutete. Aber er war es schließlich, der diesen Zusammenhang mit der Formel E=mc² auf den Punkt brachte. Schon vorher gab es Überlegungen dazu: 1904 hatte man bei einem Experiment festgestellt, dass Elektronen in bewegtem Zustand eine höhere Masse besitzen als in Ruhe. Warum, war anfangs noch unklar. Schließlich kam man darauf, dass es etwas wie eine Äquivalenz zwischen Energie und Masse geben könnte. Am 27. September 1905 reichte Albert Einstein seine Arbeit mit dem Titel ?Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?? bei der Fachwelt ein. Dort taucht sie zu ersten Mal auf: Die Formel E=mc².

Wann wird Materie zu Energie?

Dieser Prozess spielt sich praktisch überall um uns herum ab, genauer gesagt in allen Sternen des Universums. Im Innern eines Sterns verbrennt Wasserstoff zu Helium, das ist die Kernfusion. Die ganze abgestrahlte Energie eines Sterns stammt größtenteils aus diesem Prozess. Jetzt passiert bei der Kernfusion etwas merkwürdiges: Das entstandene Teilchen (der Heliumkern) ist leichter als die Summe seiner einzelnen Bestandteile vor der Fusion. Das ist etwa so, als würde man 4 Bananen mit je 100g in eine Schüssel geben, um danach festzustellen, dass es nur noch 399 Gramm sind. Wo ist das eine Gramm hin? ?Das ist Bindungsenergie?, würde ein Physiker jetzt sagen. Und er hat recht, vielleicht nicht bei den Bananen, aber bei der Kernfusion. Dort hat der Gewichtsverlust tatsächlich etwas mit Bindungsenergie zu tun. Jetzt alles der Reihe nach: Man stelle sich vor, einen Heliumkern auseinander zu reißen. Dazu benötigt man Energie, denn die 4 Elementarteilchen des Heliumkerns ziehen sich gegenseitig an. Hat man es geschafft, die 4 Teilchen zu trennen, hat jedes von ihnen mehr Energie als zuvor. Das ist genau die Energie, die für die Trennung benötigt wurde, diese ist nun in den 4 Einzelteilchen gespeichert. Und der Energiegehalt eines Körpers ist direkt mit seiner Masse verknüpft, das haben wir ja jetzt oft genug gelesen. Die 4 Teilchen werden bei ihrer Trennung also schwerer. Lässt man sie danach wieder zusammenkrachen, geht diese Energie wieder verloren, sie wird in Form von Wärme abgestrahlt, wodurch die Teilchen wieder leichter werden. Mitbekommen? Hier war der entscheidende Vorgang: Bei der Fusion verlieren die Teilchen an Masse und Energie wird frei, genau hier wird Materie in Energie umgewandelt.

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Aus Strahlung wird Materie: Hier entsteht ein Teilchen- Antiteilchenpaar. Sowas funktioniert nur bei ganz bestimmen Strahlungsfrequenzen. Bild: drillingsraum.de

Wann wird Energie zu Materie?

Es ist schwer vorstellbar, aber es passiert: Energie verwandelt sich in Materie. Aber wann? Und vor allem: wo? Ganz einfach: Zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern. Dort werden Elementarteilchen auf knapp Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um dann frontal mit einem anderen Teilchen zu kollidieren. Dabei sind solch hohe Energien im Spiel, dass daraus neue Elementarteilchen entstehen können. Und das tun sie, auf diese Weise hat man schon eine ganze Reihe neuer Teilchen entdeckt. Um es nochmal zu verdeutlichen: Diese neu entstandenen Teilchen sind nicht etwa die Splitter der Kollisionsteilchen, sondern sie entstehen tatsächlich aus der Energie, genauer gesagt aus der kinetischen Energie dieser Kollisionsteilchen. Es geht auch ohne den Teilchenbeschleuniger: Elektromagnetische Strahlung stellt eine Form von Energie dar. Hat diese die richtige Frequenz, kann sich daraus ein Teilchen- Antiteilchenpaar bilden. Aus dem Nichts, sozusagen. Warum das nur bei ganz bestimmten Strahlungsfrequenzen funktioniert, hat etwas mit der Quantisierung der Energie zu tun. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Quellangabe:

www.drillingsraum.de

Über stellariumblog

Stellariumblog ist ein Info-und Newslog. Ich versuche, die oftmals komplizierte und unübersichtliche Fülle an Informationen und Wissen verständlich zu erklären. Mein Ziel ist es, mit diesem Blog so viele Menschen wie möglich von der Astronomie zu begeistern. Natürlich versuche ich, täglich die wichtigsten News aus den Bereichen Astronomie, Astrophysik und vergleichbaren Wissenschaften zu bloggen, ich bin allerdings Berufstätig und habe leider nicht jeden Tag ein bis zwei Stunden Zeit – seid also bitte etwas nachsichtig falls ich nicht immer alles als erster poste ;) Ich freue mich immer über positive Bewertungen, aber auch über konstruktive Kritik sowie Vorschläge und/oder Hinweise auf mögliche Fehler (ich bin auch nur ein Mensch). Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß in meinem Blog.
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0 Antworten zu E=mc² – Schwierige Formel, einfach erklärt

  1. breakpoint schreibt:

    In der Hochenergietheorie benutzt man Natürliche Einheiten.
    Dabei ist c = 1, und folglich E = m.

    Das c2 ist also lediglich ein Umrechnungsfaktor.

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  2. Stellariumblog schreibt:

    Hallo Breakpoint

    so steht es doch im ersten Absatz: „Wenn man wissen will, wieviel Energie in einer bestimmten Materiemenge steckt, benutzt man den ?Umrechnungsfaktor? Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Genau das sagt die Formel aus: Energie ist das gleiche wie Masse multipliziert mit dem „Umrechnungsfaktor“ Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat.“ Oder meinst du etwas anderes?

    Grüße Chris

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  3. Sansibar schreibt:

    Das ist ein sehr schöner Artikel, verständlich geschrieben und nachvollziehbar. Mich fasziniert immer wieder, wie simpel und logisch solche grundlegenden physikalischen Wahrheiten klingen, wenn man sie denn erst mal verstanden und in ein physikalisches Denkgebäude eingepasst hat. Dann erscheint es geradezu unvorstellbar, wie viel Arbeit und Hirnschmalz es gebraucht hat, bis Leute wie Einstein auf diese Wahrheit gestoßen sind.

    Erstaunlich finde ich auch, dass der Umrechnungsfaktor von der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit abhängt. Das wird wohl kaum Zufall sein, sondern hat sicher etwas damit zu tun, wie die Materie/Energie-Umwandlung im Inneren funktioniert.

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  4. InneVer schreibt:

    Ganz toll erklärt!

    Liebe Grüße
    InnerVer

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  5. Stellariumblog schreibt:

    Vielen Dank, freut mich.

    Grüße Chris

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  6. Gunter-von-Quast schreibt:

    Materie als geronnene Energie?
    Es geht um die Frage, wann und wo wird Energie in Materie umgewandelt. Nach der Einsteinschen Formel E = m * c² steht auf der linken Seite die reine Energie und auf der rechten Seite das Symbol für die Masse mal einer Konstanten, also ein Masseäquivalent zur Form der Energie. Die Dimension dieser Formel hat die Beziehung [kg * m] * [m / s²]. Diese Dimension gilt für alle Formen der Energie ob potentielle, kinetische, rotierende, gravitativ wirkende oder strahlende Energie. Die Dimension lässt sich zerlegen in ein Potential oder Drehmoment, also Leistungspotential mal Beschleunigung. Die Beschleunigung ist wiederum die Geschwindigkeitsänderung je Zeiteinheit.

    Somit ist Energie an die Zeit, an die Raumzeit gebunden und setzt folglich eine linear fortschreitende Zeit voraus, wenn der Satz von der Energieerhaltung erfüllt werden soll. Diese Raumzeit ist ein positiv gerichteter Vektor und sollte mathematisch nicht verbogen werden, denn sie kommt aus der Unendlichkeit und führt hin in die Unendlichkeit. Somit sind die Interpretationen der Einsteinschen Formeln zur Gravitation an den Weg, also an die Raumkoordinaten zu koppeln und nicht an die gekrümmte Raumzeit.

    Wie im Artikel gut aufgeführt, gibt es nun diese zwei Zustände der Energie, einmal als den Raum ausfüllende Energie oder die im Raum umgewandelte Energieform in der Form von Masse, die für uns als Materie sichtbar vorliegt. Wird der Raum von Energie erfüllt, so muss es dafür auch eine physikalische Form geben. Allgemein spricht die Wissenschaft heute von der Dunklen Energie oder dem Higgs-Feld oder der Quintessenz. Leider gibt es aber keine weiteren Aussagen darüber, welche Formen und physikalischen Wirkungen diese Energie im Raum haben könnte.

    Nach der Energiefeld-Theorie ist diese Raumenergie ein skalares Energiefeld mit Dichte- und Druckbereichen, die das uns umgebende Universum ausfüllt. Das skalare Energiefeld ist ein Feld, vergleichbar zu einem Temperaturfeld oder einem Druckfeld in einem Medium. In diesen Feldern gibt es Ausgleichsströmungen, denn das Feld strebt gemäß der Entropie hin zu einer gleichmäßigen Verteilung von Temperatur oder zu dem vollkommenen Druckausgleich. Übertragen auf das Feld der Raumenergie gibt es im Universum Strömungen, die eine gleichmäßige Felddichte oder einen ausgeglichenen Felddruck aufgrund der Entropie anstreben. Das ist die Dunkle Energie, die mit ihrer Strömung ganze Galaxiensysteme mitreißen kann, denn das Universum befindet sich zurzeit wohl in einem Stadium der Expansion. Wenn Energie in Materie umgewandelt wird, verdrängt die Materie das Feld der Raumenergie, weil ihre energetische Dichte höher ist als die allgemeine Dichte des Feldes der Raumenergie. Demzufolge ist das Feld der Raumenergie immer in Bewegung und das hat interne Ausgleichs-Strömungen zur Folge.

    Gemäß der Urknall-Theorie muss es ja vor der Entwicklung von Sternen und daraus entstandenen Galaxien ein reines materieloses Energiefeld gegeben haben! Es hat sich doch bestimmt nicht alle Energie in die angenommen 5% baryonische Materie umgewandelt. Also muss noch 95 % der ursprünglichen Energie vorhanden sein. Warum wird in der Urknalltheorie diese Logik nicht weiter wissenschaftlich verfolgt, welche physikalische Form und Bedeutung diese restliche Energie hat?

    Wann und wo wird Energie zu Materie?
    Nach der Nukleonen-Theorie erfolgt die Umwandlung von Raumenergie in die für uns sichtbare baryonische Materie in den Zentren der Galaxien. Es ist ein Vorgang aufgrund einer Unterdruck-Kondensation. Somit ist die Vermutung in dem Artikel richtig, dass Materie nur ein anderer Aggregatzustand der Raumenergie ist. Gemäß der Nukleonen-Theorie besteht Materie aus den Quarks, die in dem Weißen Loch der Galaxien als Grenzwirbel generiert werden. Durch das Weiße Loch in den Zentren der aktiven Galaxien strömt die Raumenergie in Form eines schell drehenden, schlauchförmigen Strudels. Die Strömung ist eine Ausgleichsströmung hin zu Bereichen im Raum, die eine geringere Dichte oder geringeren Druck im Feld der Raumenergie aufweisen. Das ist vergleichbar zu den Wirbelsystemen in unserer Atmosphäre, den Tornados, die vom Druckausgleich angetrieben werden. Der Druckausgleich beim Wetter ist im Prinzip auch nichts anderes, als ein energetischer Ausgleich gemäß den physikalischen Gesetzen der Entropie.

    In dem Strudelsystem in den Zentren der Galaxien, einer elliptischen Kerr-Metrik, entstehen die Quarks als Grenzstrudel zwischen dem ruhenden Ereignishorizont und dem inneren Strudelsystem aus überlichtschnell strömender Energie. Diese Grenzstrudel sind in sich geschlossene Torkado-Strudel und bestehen somit selber aus strömender Energie. Die Torkado-Strudel, also die Quarks, nehmen Raum ein und verdrängen und verzerren das Feld der Raumenergie. Über diese Feldrückwirkung erhalten die Quarks, also die Bausteine der Materie, ihre Massewirkung. Die schnell rotierenden Quarks sind elektrostatisch geladen und haben somit eine Polung, je nach Drehrichtung positiv oder negativ geladen. Drei Quarks finden sich über ihre Polung wechselseitig zusammen. Ihre Felder verschränken sich über die starke Kernkraft und bilden bei der Durchtunnelung des Ereignishorizontes aus dem Strudelsystem heraus hin zu dem Balkensystem der Galaxien die bekannten Elementarteilchen, die Protonen, Neutronen und Elektronen. Näheres erklärt die Nukleonen-Theorie.

    Wann wird Materie zu Energie?
    Die Materie besteht somit im Inneren aus strömender Energie. Der Energieeintrag ist gewaltig und ist nur über Teilchenkollisionen in Teilchenbeschleunigern, wie im CERN, wieder freisetzbar. Das postulierte und im CERN gemessene Higgs-Boson hat ein energetisches Masseäquivalent von 125 GeV. Das entspricht der energetischen Massewirkung von zwei Kupferatomen und ist der energetische Inhalt des zur Kollision und zur Auflösung in reine Energie gebrachten Protons. Einzelne, ungebundene Quarks sind instabil und lösen sich sofort in reine Raumenergie auf. Somit hat die Materie eine erhebliche innere Energie gespeichert. Leider ist dieser Energieinhalt für uns nicht nutzbar, weil diese Energie bei atomaren Vorgängen, wie der Fusion oder Spaltung von Atomen nicht freigesetzt wird. Die bei der Fusion oder Kernspaltung freigesetzte Energie entspricht nur der Freigabe von Raumenergie aufgrund des veränderten Wirkungsquerschnittes der Atomverbände nach diesen atomaren Vorgängen. Die Grundbausteine der Atome in Anzahl der Protonen, Neutronen und Elektronen sowie Neutrinos bleiben erhalten.

    Diese Ursache der Energiefreisetzung findet auch bei der Verbrennung von Kohlenstoff in Verbindung mit Sauerstoff statt. Die Verbrennungsgase aus Kohlendioxyd benötigen in kaltem Zustand weniger Raum-Volumen, als die vorherigen Elemente vor der Verbrennung. Die Atome bleiben bei dem Vorgang der Verbrennung erhalten, sind aber nach der Verbrennung volumenmäßig eine raumsparende Verbindung eingegangen als vor der Verbrennung. Die Oxydation setzt Raumenergie in Form von Wärmestrahlung frei. Das ist die physikalische Begründung für alle exothermen, chemischen Reaktionen, denn die Atome der Elemente haben sich in ihrem inneren Aufbau nach der Reaktion nicht verändert, sie haben sich aber über die Elektronenbahnen enger zusammen gebunden und damit Bindungsenergie freigesetzt.

    Die bei der Fusion freigesetzte Energie resultiert nicht allein aus einem geringen Masseverlust sondern weit überwiegend aus der Freigabe von Raum-Volumen bei der Fusion von Elementarteilchen. Vier Wasserstoffatome fusionieren zu einem Helium-Atom. Das Helium-Atom hat aber nach der Fusion in etwa nur die Größe von einem Wasserstoffatom. Es ist also die Freigabe an Raumvolumen in der Größenordnung von drei Wasserstoffatomen für die freigesetzte Energie ursächlich. Die Energie wird in Form von Gammastrahlung freigesetzt. Nur ein geringer Anteil der freigesetzten Energie resultiert aus dem zusätzlichen Masseverlust bei der Fusion von Atomen, denn es werden auch noch Elementarteilchen und Neutrinos abgestrahlt.

    Soweit zur Ergänzung zu den Aussagen in dem Artikel – Schwierige Formel, einfach erklärt –

    Günter von Quast

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  7. Mithrahee schreibt:

    Hi all,

    Der Herr Günther von Quast hat ja neuerlich einige erklärende Worte dazu gepostet. Ich find den immer so witzig, da er so zwischen ´Physik-Theorie und Philosophie-Theorie´ laviert, ja durchaus angemessen, denke ich mir da so einiges der entsprechenden Litatur dazu. Letzt sagte ein Kommentator in meinem Blog einen ganz unscheinbaren Satz „Die Pyramide fällt von oben zusammen“ ~ Was das wohl heißen mag?! Was ´intellektuell´ ist, ist hier und da durchaus relativierend kommentiert. Gleichsam ´inbetween´ eben des selbigen, zumal sich seit ehedem auch im Philosophischen fragt ob hie und da doch eine Transzendenz bestände. Da lauert die Psychopathen Meute aber ebenfalls wie ehedem seither. Blödwahn wird zur Zier des Selbstzweckes ~ Arabische Arabesken.

    Ich verstehe dieses Thema des „E = m c^2“ durchaus auch als „Hochenergie-Physik“, mit jenem Umrechnungsfaktor … idS. mehr physikalisch als in einer mathematischen Hinsicht. Sonstwas über „Ätherwinde“ und „Beugung“. „Störung“ der Exaktheiten. Parabeln des Potentialtopfes größer Nichts ~ wenn man denkt.
    Aus dem Alltag: Bei einer Doppelkopfrunde im Netz beschwert sich einer „… wird’s bald?!“ zu einem Mitspieler, und ich poste „Kannst ja mal die Elektronen anschieben!“ um die eigentlichen Umstände zu bedeuten.

    Wie auch immer nun „Massendefekt“ und „spontane Vakuumpolariation“, „Dilatation, Abberation“ und solches, der nächsten und nächsten und sonstwas „Invarianten“, „Eigenwerte“. Tatsache ist, insofern das jenes der „Lichtgeschwindigkeit“ sowohl vom Spin des Elektrons bzw. der Leptonen, im weiteren dessen hier erwähnten Bosonen, seit ehedem sowohl als auch besteht, das sich die ´elektromagnetische Energie´ (Funk) in Lichtgeschwindigkeit und auch gradlinig ausbreitet, wenn auch im „Raum“ und „Zeit“ … interdisziplinäre Schlüsse eingeschlossen.

    Ich hatte mich mit @Stellariumblog dazu schon mal etwas allgmeiner unterhalten. Er sagte, durchaus bedeutend, „es ist aber das was wir haben“, meinte was an Technik besteht. Es ist bekannt das ich mich gegen all diese idS. CERN Tätigkeiten streube, all diese „ist wie Millionen von Atombomben!“ ~ dies zumal aus den simplest-fundamentalen Gründen eines Philosophischen, wo offensichtlich die Meute nur auf den nächsten totblödirren Spruch „der Wissenschaft der Menschheit“ zwecks Fortgesetzheit des Nazismus wartet – den nächsten Psychopathenspruch dazu inbegriffen. Verlogenheit des Universums inbegriffen „2“. „So blöde kann ich gar nicht werden!“ …“Oh!, bist du blöde!“. Das mag visionär und prophetisch durchaus zutreffen ~ hihi.

    Klar ist aber, das die [Einheiten] d.h. der bezüglichen Größen für die „Energie“ wohl zutreffen, aber auch nur für diese. @G.v.Q. sagte in seinem Kommentar „…[kg * m] * [m / s²]“. Ist das so? „Lichtgeschwindigkeit“ ist vielmehr wie u.a. auch erwähnt eine „Vakuumlichtgeschwindigkeit“ (der bekannter Maßen masselosen „Photonen“). Diese Bedeutung ist bezüglich des „Lichtes“ weidlich, insofern „das Licht“, mithin biologisch, etwas völlig anders ist als irgendwelche Geschwindigkeit im ´feldfreien Vakuum´, d.h. in einem ´physikalisch-normativen Raum´ ohne äußere Einflüsse und auch ohne Materie. Nun ist aber [m/s]^2 = c, was ja „[m]“ und „[s]“ ist, zum Quadrat auch ein Viereck, bekannter Maßen ohne Lorentz-Transformation auch nicht mathematisch zu lösen, man beachte die ´rationale Funktion´.

    Nach jenem klassischen Prinzip unterliegt die Masse der Gravitationsanziehungsbeschleunigungskraft ~ pro Sekunde zum Quadrat. Das definiert aber nicht gleichsam „Energie“, sondern zuerst einmal „Kraft“ und „Leistung“ als Zeit der verrichteten „Arbeit“. Dabei, vollig blödsinnig, all jenes der verallgemeinerten Entropien sog. „gespeicherter Potenz“. Sammelsurium von „Der Potenz welche der Sache vermittelt ist – das Quantum“, überaus potenzielle Analogie.

    Ein Max Born schrieb in ´Die Relativitätstheorie Albert Einsteins´, nach weidlicher Herleitung: „Einsteins Gleichung E =m*c^2, die die Proportionalität von Energie und träger Masse festellt, ist oft das wichtigste Ergebnis der Relativitätstheorie genannt worden“ (S. 244). Freilich, sogar bei der Relativitätstheorie von Albert Einstein, … und dort ist das dann so. Dies zumal mit dem ´Wirkungsquantum des Elektrons´, denn freilich als Konstante der Materie. Auf S. 247 sagt er aber auch „Die Gesamte Energie ist also zu drei Vierteln elektrostatisch, zu einem Viertel von anderer Art. Dieser Anteil muß von den Kohäsionskraften herrühren, die das Elektron gegen die elektrostatische Abstoßung zusammenhalten.“ Kurz auf jenes der Tensoren eingegangen: „g11 = g22 = g33 = 1, g44 = -c^2, g12 = g13 = g14 = g23 = g24 = g24 = 0“ (S. 292) bezügl. dem betreffend bedeutenden Koordinaten der allgemeinen Relativitätstheorie.

    Ich denke das wir, und zwar nicht nur erst seit Einstein, auch mit diesem in der Sackgasse der Selbstreferenz sind. Zurückgehen wollen wir auch nicht, und zwar auch vermeintlich eben dessen, wenngleich die Simplifizierungen der Beziehungen der Orte immer wieder als Phänomal erscheinen ~ etwa wie @Stellariumblog hier postete. Wenn all dies dann irgendwann „Engerie gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat“ ~ rein rechnerisch versteht sich ~ sein sollte, dies dann von der Ruhemasse relativ unterschieden ~ nach Albert Einstein …!~ dann wüßten wir das, da es sich bemerkbar machen würde, und auch beim z.B. R.I.P.-Universum … da brauchen wir dann noch einen schönen Blumenstrauß und was Musikalisches.

    Letzt sah ich eines dieser zerschossenen Häuserwände aus einem dieser Kriege und dachte „Das ist doch Kunst!“, weil das von Können kommt, denken wir desweiteren solchem ´fundamental menschlich´. Bei normativer Lichtgeschwindigkeit und Energie soll das wohl dann ja wieder in neuen Glanze des Alten erscheinen. Wohl wie Ernst Mach meinte, das die Trägheitskraft der Materie vom gesamten System der Fixsternhimmel herrührt. Bedeutender Weise wissen wir absolut nichts von jener ´wirksamen Kraft-Energie´ des gesamten Fixsternhimmels auf die Trägheitskraft der einzelnen Materie, insofern dies sicher auch völliger Unsinn ~ d.h. vielmehr beschränkt endlich ~ ist.
    Man sollte das alles unter „Kultur der Komik“ klassifizieren: „Nicht die Irren sind das Problem, sondern die Normalen“ … insofern scheint mir darin der Fortschritt, sofern bestehend, gelegen zu sein.

    Mithrahee

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